Mittwoch, 30. September 2009

Damit haben wir nicht gerechnet - über 5.000 Euro

Drei Tage vor Beginn unserer Tour haben wir die 5.000 Euro Marke erreicht, wenn wir die 230 Liter Bierspende mit einem Verkaufspreis von 1 Euro pro 0,2 ltr. Glas (= 1.150 Euro) einrechnen. Durch die Unterstützung des Wuppertaler Brauhauses beim Verkauf ist das sicher machbar. Natürlich zählt das nur, wenn wir die 230 km auch tatsächlich bewältigen.

Vor ein paar Wochen haben Udo und ich noch überlegt, ob wir wohl 1000 Euro schaffen werden. Aber wir haben auch gesagt, es spielt keine Rolle, ob wir eine große oder eine kleine Summe bekommen, die Hauptsache ist, wir haben es versucht. Menschen in Not sind dankbar für jeden einzelnen Euro! Jetzt sind wir begeistert und bedanken uns bei allen Spendern ganz herzlich!

Dienstag, 29. September 2009

Aktion mit Wuppertaler Brauhaus

Nachdem uns das Wuppertaler Brauhaus für jeden gefahrenen Kilometer 1 Liter hausgemachtes Bier gespendet hat, haben wir am Samstag mit dem Geschäftsführer, Herrn Hubinger, den Verkauf des Bieres zugunsten von WiN besprochen. Wir planen einen Stand auf dem Barmer Weihnachtsmarkt und hoffen, dort das Bier für die erwarteten 1.150 Euro verkaufen zu können. Auch bei der Organisation des Standes wird uns Herr Hubinger unterstützen.

Also liebe Wuppertaler, Bier trinken auf dem Barmer Weihnachtsmarkt zugunsten von WiN.


Vielen Dank an das Wuppertaler Brauhaus!

http://www.wuppertalerbrauhaus.de/

Montag, 28. September 2009

Kaffee trinken im Murmelbachtal

Möchtet ihr einmal eine leckere Tasse Filterkaffee in schönster Natur genießen? Dann besucht die Minigolfanlage am Beginn des Murmelbachtals in Heckinghausen. Natürlich bietet Marion Höckelmann in ihrem Kiosk noch viele andere Dinge an, aber der Kaffee ist "mit Liebe" gemacht.

Deshalb machen wir hier an schönen Sommerabenden, nach einer harten Trainingsrunde, kurz Pause und genießen die Natur, den Kaffee (manchmal auch ein Weizenbier) und die netten Menschen. Für uns ist das nach der Hektik des Alltags und dem harten Training, ein Moment der Ruhe, der richtig gut tut.

Es gibt noch mehr Verrückte...

Da erscheint am Samstag der Artikel unserer Aktion in der Wuppertaler Rundschau und ich bekomme bereits am Freitagabend um 22:30 eine E-Mail von Maik Kaufmann (woher er auch immer die Rundschau so früh bekommt). Er hat gemeinsam mit Martin Cieklinski die Initiative "sportlerhelfen" gegründet und ist ganz begeistert von unserer Aktion.

Um 23:15 habe ich Maik am Telefon und er erzählt mir von einem Nonstop-24-Stunden-Mountainbike-Rennen bei dem sie über 5.000 Euro Spendengeld für die Wuppertaler Organisation Kindertal sammeln konnten. Am Samstag soll die Scheckübergabe stattfinden und er bietet mir an, dort im Beisein ihrer Sponsoren Werbung für unsere Tour zu machen.

Udo und ich waren natürlich gestern dort. Bei Superwetter und einer gut organisierten Veranstaltung konnten wir von unserer Tour erzählen, etwas Werbung machen und auch noch Spendengelder sammeln.

Vielen Dank, Maik! Vielleicht machen wir demnächst mal eine Aktion gemeinsam mit Euch und sportlerhelfen.

http://www.sportlerhelfen.de/

Sonntag, 27. September 2009

Tour in der Wuppertaler Rundschau


Chefredakteur Hendrik Walder ließ es sich nicht nehmen, die Tour auf der Titelseite der Rundschau zu platzieren. Vielen Dank für den informativen Artikel und der Recherche in unserem Blog.

Samstag, 26. September 2009

Ein unbeschreibliches Gefühl

"Das Erlernen des Einradfahrens ist ein mühsamer und langwieriger Prozess. Die ersten Versuche sind von einer großen Hilflosigkeit geprägt.

Irgendwann später entwickelst du die Fähigkeit, selbst in schwierigst
em Gelände, durch geschicktes und sensibles Fahren, die Kontrolle über dein Einrad zu behalten. In diesen Augenblicken entsteht ein unbeschreibliches Gefühl, das wahrscheinlich durch diese schwierige und entmutigende Anfangsphase begründet ist."

Manfred

Freitag, 25. September 2009

Der Lockruf des Einrad-Marathons

Wenn das kein Zufall ist. Der einzige Einradmarathon in Europa wird jedes Jahr im Mai vor unserer Haustüre in Düsseldorf ausgetragen. Er ist Teil des Stadtmarathons, einer der größten in Deutschland. Diesen Marathon wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Ab Januar wurde fleißig trainiert. Um eine möglichst gute Zeit herauszufahren, wollten wir uns noch spezielle 28-Zoll-Marathon-Einräder besorgen.

Einradverkauf in einem Gotteshaus...

Bei u
nseren Internetrecherchen stießen wir auf den Einradladen Ajata in Gelsenkirchen, ein echter Glücksfall. Nach Terminabsprache trafen wir Hendrik in seinem Laden, der in einer alten Kirche in einem Hinterhof untergebracht war. Ein merkwürdig stilvolles Ambiente, Einräder in einem Gotteshaus und irgendwie passt es doch. Einradfahrer mit ihrem konservierten Stück Kindheit und Jesus, der schon das Große in den Kindern erkannt hat.

Hendrik baut "maßgeschneiderte" Einräder zusammen. Da werden selbst kleine Details (wie Pedale, Reifen, Sattelbefestigung) auf den Besitzer abgestimmt. Beeindruckt hat uns die riesige Auswahl an Sätteln. Da die größte Problemzone bei Langstreckentouren der Gesäßbereich ist, sollte auf die Sattelwahl besonderen Wert gelegt werden. Bei Hendrik können wir die Sättel Probe fahren, bis der Richtige gefunden ist.

Unsere neuen 28-Zoll-Einräder waren gewöhnungsbedürftig. Besonders der Aufstieg musste geübt werden. Mit dem richtigen Schwung aufs Einrad und es konnte losgehen. Die großen Räder in Verbindung mit 115-mm-Kurbeln sorgten für eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit. Da war schon beim Training volle Konzentration notwendig.Schon bei den ersten Trainingsfahrten stellten wir fest, dass 42 km eine enorme Energieleistung bedeuten und wir eine Menge Trainingskilometer herunterspulen müssen um das durchzustehen. Da haben wir uns auf etwas eingelassen.

http://www.ajata.de/

Donnerstag, 24. September 2009

Unsere bisher jüngste Sponsorin

Anne Palka, 13 Jahre, hat pro Kilometer 5,5 Cent zugesagt. Das sind hochgerechnet ca. 13 Euro, fast das 1,5fache ihres monatlichen Taschengeldes. Eine Spende mit ganz besonderem Wert. Vielen Dank, Anne!

Mittwoch, 23. September 2009

Bierspende vom Wuppertaler Brauhaus

Damit haben wir nicht gerechnet. Das Wuppertaler Brauhaus spendet pro geschafften Kilometer einen Liter hausgemachtes Bier. Wenn wir die Strecke bewältigen, sind das 230 Liter. Sollte es uns gelingen, 0,2 ltr. für einen Euro zu verkaufen, dann wäre das eine Spende von 1.150 Euro. Wir werden es versuchen. Vielen Dank an das Wuppertaler Brauhaus.

http://www.wuppertalerbrauhaus.de/

Dienstag, 22. September 2009

GEFA beteiligt sich






Nach meiner E-Mail-Anfrage an Herrn Dr. Hagen mußte ich nicht lange auf Antwort warten. Ich darf in der GEFA Plakate aufhängen und für unsere Aktion werben. Doch das Beste kommt noch. Die GEFA wird für jeden von einem GEFA-Mitarbeiter gespendeten Betrag noch einmal die gleiche Summe spenden. Das ist doch eine Aussage!

Also liebe Kolleginnen und Kollegen, wenn ihr mitmacht und einen Kilometerbetrag einsetzt, zählt eure Summe doppelt.

Manfred

Montag, 21. September 2009

2. Platz beim Einrad-Hockeyturnier

Eine Niederlage und vier Siege für die "Lahmen Enten" des NTVs, das war ein erfolgreiches Turnier in Wuppertal. Nur gegen die Panzerknacker gab es eine 4:5 Niederlage, obwohl wir schon 4:1 vorne lagen. Dann folgten Siege gegen die "Rasenden Spinnräder" 4:2, die "Verstärkten Speichen 13:4, die "Red Devils 2" 5:4 und zum Schluß gegen unsere Ruhrgebietsrevalen "RV Lank Rebellen" 4:1. Das bedeutete den 2. Platz. Unser Team bestand aus Jonas, Manfred, Udo, Frank, Dieter und Andre (im Foto von links nach rechts).






Sonntag, 20. September 2009

Den Spieltrieb neu entdecken

„In jedem Erwachsenen steckt irgendwo verborgen noch ein Kind. Einradfahren ist eine einfache Methode dieses Kind zu entdecken. Nur wer über sich selbst lachen kann und seinen Spieltrieb neu entdeckt, kann Einradfahren lernen.“
Manfred

Samstag, 19. September 2009

Plakat und Handzettel zur Aktion


Mit A4-Plakaten und passenden Handzetteln wird in Wuppertal auf die Aktion aufmerksam gemacht.

Donnerstag, 17. September 2009

Einradhockey - auf einem Rad dem Ball hinterher

Für alle, die sich das Fahren auf einem Rad schon kaum vorstellen können, wird es jetzt ganz schwer. Das Spiel nennt sich Einradhockey. Heute hatten wir wieder Training. Wir trainieren um in der Deutschen Einradhockeyliga möglichst gut abzuschneiden. Unser Team, die "Lahme Enten", ist zum ersten Mal dabei. Nach vier gespielten Turnieren liegen wir auf Platz 30 von insgesamt 49 Mannschaften. Das ist ein Superstart! Unser Motto lautet: "Spaß haben, das ganze nicht zu ernst nehmen, gut spielen und Tore schießen!" An erster Stelle steht der Spaß!

Beim Einradhockey spielen vier Feldspieler und ein Torwart. Die Mannschaften sind gemischte Teams, Frauen und Männer, Jung und Alt. Unser Team nutzt die komplette Bandbreite aus. Die Altersskala reicht von 13 bis 56 Jahre und beide Geschlechter sind vertreten.


Wer uns gerne mal sehen möchte, hat am kommenden Sonntag (20.09.09) ab 10 Uhr Gelegenheit dazu. Dann veranstalten die Wupperpiraten (vom BTV Ronsdorf) ein Turnier in der Sporthalle in Ronsdorf, An der Blutfinke 70 (Erich-Fried Gesamtschule).


Manfred


http://www.einradhockeyliga.de/




Mittwoch, 16. September 2009

Einrad-Spruch des Tages (16.09.09)

"Wisst ihr eigentlich, dass es auch Räder mit Lenker gibt."

(Frau mit Hund)

Dienstag, 15. September 2009

Sonntag, 13. September 2009

Einräder statt Panzer!


Sonntag, 13.09.2009

Für heute hatten wir wieder eine lange Vorbereitungstour geplant. Um acht Uhr vom Wecker geweckt, merkte ich noch im Halbschlaf, dass draußen etwas nicht stimmte. Ein leises Regengeräusch drang ins Zimmer. Doch es kam noch schlimmer, es regnete in Strömen. Nach einem kurzen Telefonat mit Udo war die lange Tour abgesagt und durch unsere Standardtour ersetzt. Der Start wurde auf 11 Uhr verschoben. Das war ein echt mimosenhaftes Verhalten von uns beiden! Bei der Ruhrtalradweg-Tour werden wir auch bei starkem Regen unsere Strecke zurücklegen müssen, die Chance das zu trainieren war vertan.

Dafür schien um 11 Uhr wieder die Sonne und damit stieg unsere Motivation und Leistungsfähigkeit (!). Auf Scharpenacken wichen wir vom Höhenweg ab und fuhren querfeldein den alten, unbefestigten und holprigen Militärweg, auf dem ich vor Jahren oft Panzer beoabachten konnte. So ändern sich die Zeiten. Einräder statt Panzer!

Manfred


Freitag, 11. September 2009

Einrad-Spruch des Tages (11.09.2009)

"Ihr könnt ja glatt im Zirkus auftreten!"

(Opa mit Hund, der von uns auf einem schmalen Waldpfad überrascht wurde.)

Donnerstag, 10. September 2009

... und anschließend ins Hayat

Meistens wird es spät am Freitagabend. Denn wenn um 22 Uhr das Einradtraining beim NTV zu Ende ist, macht sich eine kleine Gruppe Einradler auf ins Hayat, der Kultkneipe in Wuppertal. Dieser harte Kern besteht aus Dieter, Frank, Rudi, Steffi und Sven. Manchmal sind Andre, Udo und ich auch dabei. Es ist voll dort am Freitagabend, das Hayat ist immer voll. Aber ein Platz findet sich. Mitten in meinem Lieblingsstadtteil Nordstadt gelegen, trifft sich hier ein buntes Publikum.

Chef Mehmet kennt uns und begrüßt uns herzlich. Das Essen im Hayat ist hervorragend. Eine Speisekarte wird eigentlich nicht mehr benötigt. Was essen wir heute, 63, 64 oder 59? Vorher aber noch eine Vorspeise für alle, 11, 12 oder 15. Das variiert. Oft wird auch das immer sehr gut schmeckende Tagesmenü genommen, falls es noch nicht ausverkauft ist.
Dieter (Foto) hat auch geschäftlich mit Mehmet zu tun. Er beliefert das Hayat mit Bionade und das schon lange bevor Bionade zum Kultgetränke wurde. Dieter hat Hausrecht. Er geht in die Küche, um nachzusehen, wie es um unser Essen steht oder ob es noch Nachtisch gibt. Kein Problem. Dieter ist mehr als ein Gast.
Meistens wird zuviel gegessen. Spät am Abend macht sich das besonders bemerkbar. Zum Schluss noch einen Nachtisch und noch einen Espresso. Oft kommt dann per Zufall auch noch eine leckere Schokolade zum Vorschein (oder Steffi?).

Für alle Wuppertal-Fans und Liebhaber kurdischer Küche:

Schreinerstraße 26

http://www.hayat-wtal.de/index01.htm

Manfred

Mittwoch, 9. September 2009

Einrad-Spruch des Tages (08.09.2009)

"Die können sich wohl kein ordentliches Fahrrad leisten..."

(Held einer Männergruppe)

Dienstag, 8. September 2009

Cooles Training mit Cappucino und Eis

Der Sommer macht Pause. Es sind Schauer gemeldet. Deshalb wird heute keine große Tour gemacht, sondern wir bleiben auf unserer Standard-Einradstrecke in Wuppertal. Allerdings machen wir einen Schlenker nach Rosndorf. Dafür müssen wir die Höhen von Scharpenacken überwinden. Das heißt zwei lange teilweise steile Anstiege meistern. An guten Tagen meistern wir das, manchmal sind die Tage aber nicht so toll.

Anschließend geht es ganz entspannt die Straße hinunter nach Ronsdorf. Hier haben wir die Hälfe der Trainingsgtrecke hinter uns gebracht. Und eine Belohnung gibt es auch. Einen Cappucino und ein Eis im Eiscafé Conti im Zentrum. Was da gebracht wird, sieht doch gut aus, oder? Da gerade wieder ein Schauer herunterkommt, haben wir es doppelt gut getroffen.

Auch der Rückweg hat es in sich. Zuerst hoch nach Lichtscheid, dann zum Toelleturm und durchs Murmelbachtal wieder zurück zur Plückersburg. Das sind ca. 17 km und mit Pausen waren wir 4 Stunden unterw
egs.Wenn ich bedenke, dass wir auf der Tour jeden Tag (insgesamt sieben Mal) die doppelte Strecke fahren, dann... (will ich da gar nicht dran denken).

Manfred

Sonntag, 6. September 2009

Lamas an der Einrad-Trainingsstrecke

Das war eine Überraschung. Lamas an der Trainingsstrecke. Dort wo bisher Kühe oder Pferde weideten, stehen auf einmal diese exotischen Tiere. Südamerika in Wuppertal, an unserer Einrad-Trainingsstrecke.

Für Besucher die Adresse: Wuppertal, Marpe (vom Toelleturm in die Adolf-Vorwerk-Str., dann links in die Marpe).

Samstag, 5. September 2009

Einrad-Spruch des Tages (05.09.2009)

"Boah kumma, die fahrn ja ganz ohne Lenka
- Voll Krass ey!"


(Mädchen zu ihrem Freund am Baldeneysee)

Freitag, 4. September 2009

E-Mail an Wuppertaler Firmen

Wie schon mehrfach erwähnt, möchten wir durch unsere Tour auf WiN aufmerksam machen und natürlich auch eine möglichst hohe Spendensumme erreichen. Deshalb habe ich heute ein Mail entworfen, das wir an alle uns bekannten Wuppertaler Firmen senden werden. Natürlich mit der Bitte um Unterstützung und ein Spende für WiN. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt.
Manfred

Donnerstag, 3. September 2009

Einradfahren beim NTV Wuppertal

Freitags ist Einradtag!

Wem spielende Kinder zu laut und zu hektisch sind, der ist in der Einrad- und Jongliergruppe des NTV Wuppertal nicht gut aufgehoben. Nach einer langen Woche mit
Schulstress und Pflichterfüllung, bietet sich für Kinder der Freitagabend einfach an, um verdrängte Lebenslust wieder zu aktivieren. Was herauskommt, ist eine hemmungslose Spielfreude. Zwischen den Kindern tummeln sich noch eine Menge Erwachsene, die für ein paar Stunden den Alltag vergessen und angeregt von den Kindern, die befreiende Wirkung des Spiels neu entdecken.

Wer zum ersten Mal hier ist, sucht vergebens einen Leiter, der streng diszipliniert sein methodisches Trainingsprogramm abspult. Hier wird auf die Kreativität der Gruppe und des Einzelnen gesetzt, die Trainer bieten lediglich ihre Hilfe an und unterstützen gerne. Alles ist möglich, alles ist erlaubt, es muss sich nur im weitesten Sinn um Einradfahren oder Jonglage handeln. Und die Kreativität der Kinder kennt keine Grenzen, wenn sie den notwendigen Freiraum haben. Es ist einfach schön, das zu sehen.

Eltern kommen hierher, weil ihre Kinder Einradfahren lernen möchten. Der Reiz ist da, die Zuschauerrolle aufzugeben und es selbst auch einmal zu versuchen. Kein Problem in dieser Gruppe. Einräder stehen herum, fordern einen förmlich auf... Helfende Hände kommen von alleine. Nur ein wenig Mut ist notwendig. Und wer durchhält und regelmäßig kommt, wird belohnt. Allerdings nur ganz langsam. Irgendwann stellt der Körper sich auf diese "wackelige" Angelegenheit ein. Dann auf einmal klappt es. Eins nach dem anderen. Das Kurvenfahren, Pendeln, Rückwärtsfahren und das "während der Fahrt sich ganz entspannt unterhalten", alles kein Problem mehr. Dann wird Einradfahren zu einem Riesenspaß und wenn die "Lust nach mehr" hinzukommt, kann es fast wie eine Droge wirken.

Manfred

Mittwoch, 2. September 2009

Tourplanung - die Zweite

Nachdem die Route festgelegt und die Hotels ausgesucht waren, blieb noch zu klären, was wir mit unserem Gepäck anfangen. Lediglich ein kleiner Tagesrucksack mit den wichtigsten Utensilien (Getränke, Müsliriegel, Notfallwerkzeug und was man sonst noch so braucht...) soll uns täglich begleiten. Was machen wir aber mit dem Rest? Einen großen Wanderrucksack mit Klamotten für eine ganze Woche auf dem Rücken zu transportieren, macht keinen Sinn. Eine Begleitkohorte, die unser Gepäck, auf welche Weise auch immer, per Rad, Bollerwagen, Auto oder Kanu von Hotel zu Hotel transportiert, ließ sich im Freundes- und Bekannntenkreis ebenfalls nicht auftreiben. Nach einiger Suche im Internet stoßen wir schliesslich auf die Radstation Witten, die - wie wir meinen - den Transport unserer Gepäckstücke zu einem fairen Preis übernimmt.

So, sieht aus als hätten wir alles im Griff, arbeiten wir weiter an der Kondition...
Udo

Dienstag, 1. September 2009

Einrad-Spruch des Tages (02.09.2009)

"So was hat der noch nie gesehen!"


(Eine Frau versucht zu erklären, warum ihr Hund so nervös ist.)

Tourplanung - die Erste


Heute möchte ich ein wenig über die Planung der Tour berichten. Als Erstes stellte sich die Frage: Wieviele Kilometer WOLLEN bzw. KÖNNEN wir denn pro Tag bewältigen, ohne das Ganze in Stress ausarten zu lassen. Schliesslich soll die Tour ja auch Spass machen!

Zweiter Aspekt: Uns steht ca. 1 Woche Zeit zur Bewältigung die
ser Herausforderung zur Verfügung. Also, erster Ansatz nach dem Dreisatzprinzip - 230 Kilometer in 7 Tagen ergibt durchschnittlich 33 Kilometer pro Tag.

33 Kilometer - hört sich durchaus machbar an, wenn wir die Strecke in eine Vor- und eine Nachmittagstour aufteilen, natürlich unterbrochen von einer beinahe alles regenerierenden Mittagspause.

Nächste Frage: Finden wir nach einer solchen Strecke auch eine g
eeignete Unterkunft? Hier leistet uns eine Google-Earth Datei, die auf der Homepage des Ruhrtalradwegs zu finden ist, wertvolle Dienste. Ausgehend von Winterberg finden wir den ersten Ort in geeigneter Entfernung: Bestwig. Auf diese Weise legen wir unsere Etappenziele fest und haben schliesslich die folgenden Orte vor Augen:

Winterberg - Bestwig - Arnsberg - Fröndenberg - Herdecke - Hattingen - Essen-Kettwig - Duisburg.

Das klingt doch hervorragend, 7 Etappen in 7 Tagen, genau das, was wir wollten! Hotels in diesen Orten sind ebenfalls schnell gefunden und die Zimmer gebucht. Unsere Tour sieht jetzt im Detail folgendermassen aus:



















































DatumStartZielEntfernungHotel
03-Okt-09 WinterbergBestwig 30 km
Flair-Hotel Nieder


04-Okt-09 Bestwig
Arnsberg
37 km Hotel Menge
05-Okt-09 Arnsberg
Fröndenberg
37 km Hotel Am Park
06-Okt-09 Fröndenberg
Herdecke
32 km Zweibrücker Hof
07-Okt-09 Herdecke
Hattingen
34 km Avantgarde
08-Okt-09 Hattingen
Essen-Kettwig
33 km Landhaus Knappmann
09-Okt-09 Essen-Kettwig
Duisburg
33 km
Wir sind am Ziel!



Wie wir unser Gepäck handhaben, erfahrt ihr im zweiten Teil.

Udo

Einrad-Spruch des Tages (01.09.2009)

"Kuck mal, was die da machen!"
(Kind)