"...es ist der größte Triumph des eigentlich Mittelmäßigen..."
und:
" ...die Lorbeerkrone des im Grunde Unbedeutenden..."
Das klang zunächst etwas abgehoben und nach einem exhibitionistisch veranlagten Dorfpoeten. Doch da sollte ich mich irren. Nach einer Recherche mit Google fand ich die Lösung. Im Jahre 1839 reiste Annette von Droste-Hülshoff hier an der Ruhr entlang und beschrieb die Landschaft der Ruhr bei Meschede folgendermaßen:
"... Meschede ist ein Ort, in dem es schwer sein muß, traurig zu sein, so hell und freundlich und dem Auge wohltuend tritt uns alles entgegen. Es ist der höchste Triumph des eigentlich Mittelmäßigen, die Lorbeerkrone des im Grunde Unbedeutenden. Jedermann nennt diese Gegend eine paradiesische, und mit Recht; dennoch läßt sich nichts daraus hervorheben, es gibt weder Felsen, noch Ruinen, noch ..."
Im Zusammenhang hört sich das doch sehr gut an. Die Auszüge auf dem Asphalt sind etwas rätselhaft. Vielleicht ist das so gewollt.
Triumf schreibt man übrigens Triumph, also mit h und nicht mit f!
AntwortenLöschenAnonym sein ist pheige
AntwortenLöschenGruß aus Remscheid