Der Fahrstil wird unruhiger und die Gefahr von Stürzen steigt. Wir haben es heute mit etwas Glück wieder ohne Sturz überstanden.Donnerstag, 8. Oktober 2009
6. Etappe - Ruhe, Landschaft und Sonne
Ihr werdet es mir kaum glauben. Die ganze Nacht hat es geregnet und gewittert. Heute morgen beim Frühstück regnete es auch noch. Um 9:30 fuhren wir in Regenkleidung los. Um 10 Uhr wurde es uns zu warm und wir zogen uns um, kurze Hose und dünnes Shirt. Ab 10:30 bis zum Abend dann schönstes Herbstwetter. Ich weiß nicht, ob wir das verdient haben, aber es ist herrlich.
Dazu diese Ruhr. Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Sie wird von Etappe zu Etappe harmonischer. Wir genießen die Friedlichkeit
dieser Landschaft. Heute fuhren wir wieder durch weiträumige Auen, im Hintergrund abgegrenzt von kleinen Hügelketten. Es sind in dieser Jahreszeit nur noch wenige Sportler und Spaziergänger unterwegs. Eine traumhafte Ruhe. Sogar am Baldeneysee, den wir gut durch unsere Trainingsrunden kennen, sind nur noch wenig Menschen draußen. Hier haben wir im Sommer so manchen Menschenauflauf erlebt (siehe Artikel "Menschenauflauf am Baldeneysee").
Heute hatten wir die längste Strecke der Tour. Wir dachten zwar vorher, es wären nur 33 Kilometer. Leider haben wir uns irgendwie verrechnet und sind heute mehr als die komplette Marathondistanz gefahren, 45 Kilometer. Da wurden die letzten Kilometer zur Qual. Das Problem bei langen Einradstrecken ist das Nachlassen der Konzentration.
Der Fahrstil wird unruhiger und die Gefahr von Stürzen steigt. Wir haben es heute mit etwas Glück wieder ohne Sturz überstanden.
Der Fahrstil wird unruhiger und die Gefahr von Stürzen steigt. Wir haben es heute mit etwas Glück wieder ohne Sturz überstanden.An unserem Abendprogramm merken wir, dass wir in "Heimatnähe" sind. Gestern hat "Capitano" Frank uns besucht und heute ist Ralf da, der hier in Essen-Werden wohnt.
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Hey, hey, das ist schon ein kleiner Unterschied, ob man 33 km oder 45 km fahren muß. Ist aber schön zu hören, daß diese kleine Differenz euch nicht hat schrecken können und ihr dann in Essen Kettwig angekommen seid!!!
AntwortenLöschenMorgen noch und ihr habt in der Tat 230 km entlang der Ruhr mit den Einrädern zurückgelegt.
Tolle Leistung!!! Auch in Verbindung mit der zugesagten Spendenhöhe für WiN:-)))))
Schönen Abend noch und eine erholsme Nacht*g*
Als ich heute morgen die Nachrichten im Radio hörte, dachte ich an das schlimmste. Man sprach von 57 Liter Regenwasser auf einem Quadratmeter Fläche, vollgelaufene Keller und Straßenunterführungen usw.. Meine größte Sorge war das der Radweg überflutet sein könnte und Ihr Euer Vorhaben nicht zu Ende bringen könnt. Also rief ich kurz beim Wettergott an, der versprach den Regen einzustellen, dafür machte er aber die Wegstrecke 12 km länger. Das war der Deal. Und ich wußte es:
AntwortenLöschenIhr schafft das.
Schmunzelde Grüße aus RS Michael
Ist aber nett, daß die Ruhr Enten für die Lahmen Enten Werbung machen:-))))))
AntwortenLöschenWenn das keine Verbundenheit bedeutet*g*