
Einradverkauf in einem Gotteshaus...
Bei unseren Internetrecherchen stießen wir auf den Einradladen Ajata in Gelsenkirchen, ein echter Glücksfall. Nach Terminabsprache trafen wir Hendrik in seinem Laden, der in einer alten Kirche in einem Hinterhof untergebracht war. Ein merkwürdig stilvolles Ambiente, Einräder in einem Gotteshaus und irgendwie passt es doch. Einradfahrer mit ihrem konservierten Stück Kindheit und Jesus, der schon das Große in den Kindern erkannt hat.
Hendrik baut "maßgeschneiderte" Einräder zusammen. Da werden selbst kleine Details (wie Pedale, Reifen, Sattelbefestigung) auf den Besitzer abgestimmt. Beeindruckt hat uns die riesige Auswahl an Sätteln. Da die größte Problemzone bei Langstreckentouren der Gesäßbereich ist, sollte auf die Sattelwahl besonderen Wert gelegt werden. Bei Hendrik können wir die Sättel Probe fahren, bis der Richtige gefunden ist.
Unsere neuen 28-Zoll-Einräder waren gewöhnungsbedürftig. Besonders der Aufstieg musste geübt werden. Mit dem richtigen Schwung aufs Einrad und es konnte losgehen. Die großen Räder in Verbindung mit 115-mm-Kurbeln sorgten für eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit. Da war schon beim Training volle Konzentration notwendig.Schon bei den ersten Trainingsfahrten stellten wir fest, dass 42 km eine enorme Energieleistung bedeuten und wir eine Menge Trainingskilometer herunterspulen müssen um das durchzustehen. Da haben wir uns auf etwas eingelassen.
http://www.ajata.de/
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