Sonntag, 23. August 2009
Tourtraining - Völkerwanderung am Baldeneysee
Sonntag, 23. August 2009
Das war eine harte Trainingswoche. Montag lockeres Einradtraining. Dienstag ca. 12 km Wuppertaler Bergtraining mit zwei "Alpenetappen". Mittwoch Pause. Donnerstag Pause. Freitag Einradtraining beim NTV, eine lockere Waldrunde und etwas Einradhockey. Samstag Einradhockey-Training in der Halle (Vorbereitung auf das nächste Turnier).
Und als Höhepunkt heute zwei Runden um den Baldeneysee (28 km) bei schönstem Faulenzer-Wetter. Um 10:30 sind wir am Baldeneysee und es ist schon ziemlich voll (später sagen wir, es war noch recht einsam). Udo und ich sind heute mit unseren Marthon-Einrädern (28 Zoll, kurze Kurbeln, schmale Reifen) unterwegs. Seit unserem Einradmarathon in Düsseldorf im Mai das erste Mal wieder auf diesen Rädern. Der Start ist etwas holprig. An den Aufstieg müssen wir uns wieder gewöhnen. Dann geht's los. Durch die großen Räder und die kleinen Kurbeln sind wir recht schnell unterwegs. Ab und zu unterbrechen wir die Fahrt für ein dokumentarisches Foto oder ein Video. Hier das erste von Udo.
Die erste Runde ist - durch mehrere Pausen unterbrochen - nach 1,5 Stunden geschafft. Eine kurze Trinkpause am Auto. Dann Start der zweiten Runde gegen 12:30. Jetzt ist es schon sehr warm und sehr voll. Überall sind Menschen, jede Sorte: Wanderer, Läufer, Inliner, und es wurden auch Einräder gesehen! Und jedes Alter. Eine echte Herausforderung. Hier üben wir Einrad-Slalomfahren. Höchste Konzentration, denn ein Sturz kann für die Beteiligten böse Folgen haben.
Nach der Hälfte der zweiten Runde kommt der für nicht motorisierte berüchtigte Motorradtreff am Restaurant "Haus Scheppen". Hunderte schwarz gekleidete Motorbiker sind hier um ihr Liebstes zu zeigen und bewundert zu werden. Wir müssen absteigen, es gibt kein Durchkommen. Überall der Sound der Motoren und die verklärten Gesichter der Fans. Das ist Leidenschaft, Erotik pur. Das ist nicht meine Welt! Schnell weiter...
Nach der alten Eisenbahnbrücke, nach ca. 24 km, gönnen wir uns einen Kaffee im Fischerhaus mit Blick auf dem See. Von allen Seiten tönen Lautsprecheransagen und Musikfetzen. Wir sehen einen Wettkampf mit Drachenbooten. Trotzdem entspannen wir, so aus der Ferne mit wunderschöner Aussicht ist das alles zu ertragen.
Die letzten vier Kilometer sind nach der Pause noch mal herausfordernd. Dann ist es geschafft. Es war anstrengend, aber schön. Zum Abschluss im griechischen Restaurant "Hügoloss" essen wir noch eine Kleinigkeit. Sehr empfehlenswert, sehr gastfreundlich.
Manfred
Das war eine harte Trainingswoche. Montag lockeres Einradtraining. Dienstag ca. 12 km Wuppertaler Bergtraining mit zwei "Alpenetappen". Mittwoch Pause. Donnerstag Pause. Freitag Einradtraining beim NTV, eine lockere Waldrunde und etwas Einradhockey. Samstag Einradhockey-Training in der Halle (Vorbereitung auf das nächste Turnier).
Und als Höhepunkt heute zwei Runden um den Baldeneysee (28 km) bei schönstem Faulenzer-Wetter. Um 10:30 sind wir am Baldeneysee und es ist schon ziemlich voll (später sagen wir, es war noch recht einsam). Udo und ich sind heute mit unseren Marthon-Einrädern (28 Zoll, kurze Kurbeln, schmale Reifen) unterwegs. Seit unserem Einradmarathon in Düsseldorf im Mai das erste Mal wieder auf diesen Rädern. Der Start ist etwas holprig. An den Aufstieg müssen wir uns wieder gewöhnen. Dann geht's los. Durch die großen Räder und die kleinen Kurbeln sind wir recht schnell unterwegs. Ab und zu unterbrechen wir die Fahrt für ein dokumentarisches Foto oder ein Video. Hier das erste von Udo.
Die erste Runde ist - durch mehrere Pausen unterbrochen - nach 1,5 Stunden geschafft. Eine kurze Trinkpause am Auto. Dann Start der zweiten Runde gegen 12:30. Jetzt ist es schon sehr warm und sehr voll. Überall sind Menschen, jede Sorte: Wanderer, Läufer, Inliner, und es wurden auch Einräder gesehen! Und jedes Alter. Eine echte Herausforderung. Hier üben wir Einrad-Slalomfahren. Höchste Konzentration, denn ein Sturz kann für die Beteiligten böse Folgen haben.
Nach der Hälfte der zweiten Runde kommt der für nicht motorisierte berüchtigte Motorradtreff am Restaurant "Haus Scheppen". Hunderte schwarz gekleidete Motorbiker sind hier um ihr Liebstes zu zeigen und bewundert zu werden. Wir müssen absteigen, es gibt kein Durchkommen. Überall der Sound der Motoren und die verklärten Gesichter der Fans. Das ist Leidenschaft, Erotik pur. Das ist nicht meine Welt! Schnell weiter...
Nach der alten Eisenbahnbrücke, nach ca. 24 km, gönnen wir uns einen Kaffee im Fischerhaus mit Blick auf dem See. Von allen Seiten tönen Lautsprecheransagen und Musikfetzen. Wir sehen einen Wettkampf mit Drachenbooten. Trotzdem entspannen wir, so aus der Ferne mit wunderschöner Aussicht ist das alles zu ertragen.
Die letzten vier Kilometer sind nach der Pause noch mal herausfordernd. Dann ist es geschafft. Es war anstrengend, aber schön. Zum Abschluss im griechischen Restaurant "Hügoloss" essen wir noch eine Kleinigkeit. Sehr empfehlenswert, sehr gastfreundlich.
Manfred
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